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Die Jungs aus dem Hessen-Team segelten im Silber-Fleet, unser einziges Mädchen, Emily Strohfeld, konnte sich für das Gold-Fleet qualifizieren. Das Wochenende vor den Qualifikationsrennen, sonnig und windarm, wurde genutzt für die Vermessung der Boote als auch für Trainingseinheiten mit unserem Trainer Thomas Laukhardt.

Am Montag ging es dann richtig los. Drei Tage lang wurden jeweils, nach Startverschiebungen an Land und zu Wasser, bei extrem sonnigen, heißen und leider schwachen Winden zwei Qualifikationsrennen durchgeführt. Und die Konkurrenten waren gut. „Wow, was segeln die stark an der Kreuz“ war über die Führenden am Strand zu hören.

Emily Strohfeldt (WSVL) war eine der glücklichen Segler am Strand. Sie segelte eine tolle Serie und konnte sich als Einzige von uns für das Gold-Fleet qualifizierten, unsere Gold-Emmy. Wir Jungs landeten somit geschlossen im Silber-Fleet. Für Carl Herrmann (SCU) war die Einteilung besonders hart, ein einziger Platz trennte ihn vom Gold-Fleet.

Für die Finalrennen wünschten wir uns geschlossen „mehr Druck“. Trainer Thomas forderte uns ausdrücklich dazu auf, auf dem Wasser zu „arbeiten – arbeiten – arbeiten“ und ermahnte uns ausreichend zu trinken. Am ersten Tag der Finalrennen segelten wir eine gute Mischung, Carl konnte im Silber-Fleet überzeugen und wir steuerten das bunte Beiwerk hinzu.

Am zweiten Finalrennen-Tag, war da plötzlich Wind! Thomas überprüfte akribisch jedes Boot, nicht uns sollte ein Knoten, Schäkel oder Schraube aufgehen. Die Besprechung war bestimmter im Ton und wir freuten uns auf den „Druck“ im Segel. Carl und ich segelten auf Augenhöhe, mal war er vor mir, mal ich vor ihm. Bei 12 – 16,8 kn aus NO jagten wir gemeinsam über den Kurs. Was hatte Thomas gesagt? „Anluven – auf die Welle setzen- ins Wellental düsen und dabei Tiefe fahren“ Verflixtes Hühnerei ist das cool, 7,7 kn Speed. Nur noch Halbwind ins Ziel. Arbeiten – arbeiten – arbeiten! Geschafft! Carl und ich sind als jeweils als 7. und 6. über die Ziellinie gefahren. Alle haben sich heute gut verkauft. Ein TOP-Tag!

Der letzte Tag der Finalrennen war eine wahre Wundertüte, es war für jeden etwas dabei, Winddreher, leichte Winde konstant stärker werdend mit teilweise heftigen Böen, Welle und auch Strom bei Sonne, Sonne, Sonne. Emily überzeugte souverän mit ihrer Erfahrung und konnte noch einen tollen 20. Platz im Gold-Fleet ersegeln. Carl sammelte leider beim Start Buchstaben in der vorletzten Wettfahrt und zeigte dann mit einem 2. Platz in der letzten Wettfahrt wo er eigentlich hingehört. Björn Fischer (WSVL) lagen diese Bedingungen und er ersegelte einen tollen 11. Platz. Fynn Reisig (WVS) zeigte über die gesamte Serie eine konstante, lobendwerte Leistung. Ich selber konnte noch einen 13. und einen 18. Platz ersegeln.

Mit dabei war ebenfalls Max Hedtke, der leider nach vier Qualifikationsrennen krankheitsbedingt die IDJM abbrechen musste und verfrüht nach Hause gefahren ist. Alles Gute! Wir danken Thomas Laukhardt für sein Coaching, Training, mentales Aufbauen, Aussprechen von lobenden sowie harten Worten als auch Kritik, technische Begleitung und Beratung …

Unsere Ergebnisse im Feld von 77 gestarteten Seglern:

Emily Strohfeldt 35
Carl Ferdinand Herrmann 43
Erik Pitzner 57
Björn Fischer 68
Fynn Reisig 71
Max Hedtke 77

Euer Erik Pitzner
GER 181626