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Im Rahmen der Kieler Woche, einer der größten Segelregatten weltweit, wurden Ende Juni dieses Jahres auch die ‚2018 ILCA Laser Radial Men’s World Championship‘, die Weltmeisterschaft der Männer in der Segelbootklasse Laser Radial ausgetragen. Mit von der Partie war der Fechenheimer Felix Laukhardt, der für den Offenbacher Segelclub SC-Undine e.V. startet.
Gleich am ersten Wettfahrttag wurden die Wettfahrten abgebrochen, um die Segler, die weit außen auf der freien Ostsee Ihre Rennen austrugen, vor dem aufkommenden Gewitter in Sicherheit zu bringen. Bei heftigem Wind mit 6-7 Beaufort (39-61 km/h) wurden auch in den nächsten Tagen die Wettfahrten ausgetragen. Um Segler und Material zu schonen wurden die verschiedenen Bootsklassen gezielt etwa jeweils eineinhalb Stunde vor Wettfahrtbeginn aufs Wasser geschickt, um pünktlich zum Start auf der Regattabahn anzukommen. Extremwinde und Gewitterzellen wurden mit großem Geschick und Beratung durch den anwesenden Wetterspezialisten ausgespart. So kam es, dass die ersten Segler bereits morgens um 8 Uhr ihre Boote aufs Wasser schoben, während die letzten abends um kurz vor 10 wieder an Land kamen.
Sechs harte Regattatage mit jeweils mindestens 2 Wettfahrten (an zwei Tagen mussten jeweils drei Wettfahrten gesegelt werden, um den Ausfall des ersten Tages auszugleichen) und bis zu sieben Stunden auf dem Wasser war bei den vorherrschenden Bedingungen eine Herausforderung für jeden Segler. Der vergleichsweise leichte aber durchtrainierte Fechenheimer Felix Laukhardt konnte sich nach dem dritten Wettfahrttag als zweitbester Deutsche in der ersten Hälfte platzieren und damit für das Goldfleet qualifizieren. An den letzten drei Wettfahrttagen konnte er sich noch einmal steigern, sodass er letztlich als bester Deutscher Rang 38 belegte.
Mit diesem Ergebnis konnte Felix Laukhardt bei seiner vierten Weltmeisterschafts-Teilnahme nach 2015 und 2016 zum dritten Mal den Event als bester deutscher Teilnehmer beschließen.