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Montagabend 20:00 Uhr am Dornbusch, Haupteingang des Hessischen Rundfunks. Im Rahmen des Winterprogramms nimmt die Segler-Jugend, unterstützt durch einige Eltern und den Vereinsvorsitzenden, an der Sendung „heimspiel“ teil. Blaue oder weiße Clubkleidung ist Pflicht. Sogar Lea ist mit dabei, die heute ihren 14. Geburtstag feiert. Diese Information wird an den Hessischen Rundfunk natürlich weitergegeben.

Pünktlich um 20:00 Uhr erscheint ein Mitarbeiter des HR um uns zu briefen. Wir und die etwa anderen 50 Besucher bekommen den Ablauf und die Regeln im Studio erklärt und Lea ihr erstes Geburtstagsgeschenk.

Dann geht es los in Richtung Studio. Auf dem Weg dorthin geht es durch die HR-Kantine, wo jeder noch ein Getränk spendiert bekommt. Vorbei an der Garderobe geht es in das eigentliche Studio. Vor dem Einlass geben wir unsere Eintrittskarten ab, auf die wir zuvor unseren Namen geschrieben haben. In jeder Sendung wird ein T-Shirt verlost mit allen Unterschriften der Gäste und des Moderators. Wie der Name schon sagt ist das Thema Fußball Schwerpunkt der Sendung. Ca. 30 der 45 Minuten dauernden Sendung beschäftigt sich mit dem Thema Fußball. Fredi Bobic, Sportdirektor von Eintracht Frankfurt war dazu eingeladen. Zusätzlich noch der Schwimmer Marco Koch und die Hindernisläuferin Gesa Krause.

Doch bevor die Sendung los ging, gab es noch ein Geburtstagständchen von allen für Lea.

45 Minuten später war eine kurzweilige Sendung zu Ende und das T-Shirt wurde verlost.  Gewinnerin Susanne Hedtke vom Segelclub Undine zog es direkt an und erntete neidische Blicke der anderen Studiogäste. Krönender Abschluss war der gemeinsame Fototermin mit Lea, Marco Koch und Gesa Krause. Für alle Beteiligten ging damit ein erlebnisreicher Abend zu Ende. Diese Geburtstagsfeier wird Lea nicht so schnell vergessen und der Segelclub Undine wird bestimmt wieder einmal bei der Sendung „heimspiel“ vorbeischauen.

Klaus Mackeprang

 

 

Unter "Jugend" sind etliche Berichte zu den Aktivitäten des vergangenen Jahres neu eingestellt, die leider erst zum ende des Jahres gesammelt bei uns eintrafen. 

Viel Spaß beim Lesen!

 

Am Wochenende des 11./12. Septembers wurde die diesjährige niedersächsische Landesmeisterschaft der Laserklassen im Hannoverschen Yachtclub in Steinhude ausgetragen. Die Laserklasse mit den meisten Booten am Start (19) war der Laser Radial, in dem auch ich unterwegs war.
Nachdem der am Samstag für 1200 Uhr geplante Start zunächst wegen Windmangel um einige Stunden verschoben wurde, ging es schließlich doch noch auf´s Wasser. Dort schien es zunächst eine schöne leichte Brise zu geben, doch nach den ersten Startversuchen wurde deutlich, dass der Wind nur sehr inkonstant war, sowohl in der Stärke als auch in der genauen Richtung. So hieß es erst einmal warten auf dem Wasser. Nach etwa zwei Stunden und einigen weiteren Startversuchen in den Phasen, wo der Wind wieder etwas auffrischte, schickte uns die Wettfahrtleitung wieder an Land, bevor sie wenig später für den gesamten Tag abschoss. Die restliche Zeit bis zum Abendessen konnte ich gut nutzen. Zusammen mit zwei weiteren Seglern ging ich trotz sehr heißer Temperaturen laufen, um an dem Tag doch noch etwas geschafft zu haben. Das schon angesprochene Abendessen war wirklich lobenswert. An einem köstlichen Buffet durfte man sich so satt essen, wie man wollte und den gesamten Abend gab es Freigetränke. Das Rahmenprogramm war also geglückt!
Die Windprognose für den nächsten Tag versprach keine Besserung. Es war eher weniger Wind angesagt, und doch kam nach etwa einer Stunde des Wartens ein guter Wind von etwa zwei Beaufort auf und die Wettfahrtleitung wollte ihre wohl letzte Chance des Wochenendes nutzen. Nach einer misslungenen ersten Kreuz fand ich mich an der ersten Luvbahnmarke an achter Position wieder, konnte mich auf dem ersten Reach des Dreieckkurses allerdings schon auf Position fünf vorfahren, an welcher ich auch um die Leetonne ging. Nun schlief der Wind nahezu komplett ein, ebenfalls hatte er während der Reachs spürbar nach rechts gedreht, sodass es zu einem doch sehr deutlichen Streckbug auf Backbord kam. Die nächste Kreuz verlief wie im Lehrbuch. Ich war der einzige, der zunächst den Streckbug fuhr, obwohl weiter oben ein deutlich ersichtliches Windfeld stand. Im Verlauf der Kreuz verholte ich mich mit einzelnen Drehern etwas nach rechts und als der Wind im oberen Teil der Kreuz etwas weiter nach links drehte, konnte ich mich vor den anderen platzieren und bekam beinahe noch den erstplatzierten Bayern. An der Luvbahnmarke wurde der Kurs schließlich abgekürzt und ich beendete das Rennen und, da es die einzige Wettfahrt blieb, auch die Regatta als zweiter. Niedersächsische Landesmeisterin wurde Pia Kuhlmann, die als vierte ins Ziel kam.

Felix Laukhardt; GER 207334

 

An den beiden Wochenenden des 30.04. – 01.05. und 25.06. – 26.06.2016 wurde die Hessenmeisterschaft der Laser Radial ausgetragen, zunächst am Edersee, dann in Biblis. Dieses Jahr war das letzte Jahr, in dem die Hessenmeisterschaft einer Jugend- und Jüngstenbootsklasse an zwei Veranstaltungen ausgetragen wurde. Ab 2017 wird der Hessenmeister einer solchen Bootsklasse, wie bereits in den meisten deutschen Bundesländern, an nur einem Wochenende ermittelt. Über diese Änderung wurde, auf meinen Antrag hin, zunächst auf dem Jugendseglertag 2015 beraten und abgestimmt, und anschließend in den Hessische Seglertag getragen, wo er schließlich seine Gültigkeit ab 2017 bekam.
Zu diesem Anlass und weil ich nach einigen Jahren endlich wieder an beiden Hessenmeisterschaftswochenenden Zeit fand, segelte ich beide Parts mit.

Am Edersee konnte ich mir bei schönem Wind bereits einen akzeptablen Vorsprung in der Wertung erarbeiten, indem ich die Regatta mit vier deutlichen ersten Plätzen in vier Rennen gewann.
In Biblis fiel es mir etwas schwerer, dieses  Ergebnis zu wiederholen. Gleich in der ersten Wettfahrt fuhr ich etwas zu früh über die Startlinie, sodass ich mich, nachdem ich mich entlastet hatte, erst einmal am Ende des Feldes einreihen musste. Schnell konnte ich mich allerdings nach vorne arbeiten, bis im Ziel schließlich ein dritter Platz heraus kam, wobei ich zweiter Hesse war. Dieser Lauf sollte allerdings mein Streichergebnis sein, da ich die weiteren drei Wettfahrten bei mittlerem Wind als bester hessischer Segler beendete. Mit den Gesamtplatzierungen 3,1,2,1 konnte ich mir einerseits den Regattasieg sichern, andererseits auch die Hessenmeisterschaft sicher gewinnen.
Da ich die Hessenmeisterschaft im Laser Radial open mit den Einzelplatzierungen 1,1,1,1,2,1,1,1, vor Eva Deichmann und Kim Sator gewann, war mir auch der Sieg im Laser Radial U19 nicht mehr zu nehmen. Hier konnte ich sogar einen ersten Platz streichen und gewann vor Kim Sator und Yago Osuna.

Thomas Laukhardt erreichte in der Gesamtwertung der Master den zweiten Platz und wurde damit hessischer Vize-Meister im Laser.

Felix Laukhardt; GER 207334

 

Über das Deutsche Einheitswochenende fand in der Wismarer Bucht die diesjährige Deutsche Meisterschaft der Laser statt.

Bei zunächst starkem und im Laufe der Regatta abnehmendem Wind war ich gut unterwegs. Täglich fuhr ich in zwei von drei Rennen Top Ten Platzierungen ein, die erste Wettfahrt des zweiten Tages konnte ich sogar mit souveränem Abstand gewinnen. Leider hatte ich an jedem Tag auch einen Ausrutscher, der sich im Bereich eines 18. Platzes befand. Diese Ausrutscher warfen mich immer etwas zurück, wobei ich vor dem Medal-Race, das für den letzten Tag angesetzt war, als neunter nicht mehr vom Zehnten eingeholt werden konnte, so groß war der Punkteabstand. Allerdings war zu diesem Zeitpunkt nach vorne noch vieles offen, sehr leicht konnte ich noch auf Gesamtrang 5 nach vorne fahren. In der Praxis sah dies am nächsten Tag jedoch anders aus. In einem sehr dichten Feld, kurz vor dem Ziel, im Mittelfeld liegend, wurde ich von der Jury angeflaggt und musste einen Kringel drehen. Somit wurde ich in diesem Rennen leider nur Neunter, womit ich am Ende, ebenfalls auf Gesamtrang 9, die Regatta beendete.

Für mich war das Ergebnis ein großer Erfolg.

Felix Laukhardt; GER 207334