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Der Abriss und die Zerlegung der Brücke schreiten vorran. Hierzu ein Bericht aus der Hessenschau vom 05.11.14

 

Abriss Carl - Ulrich Bruecke

Jörg Wohlfahrt

Seit dem 1. November ist die Carl-Ulrich-Brücke für den gesamten Verkehr gesperrt, der Austausch der alten gegen die neue Brücke wird vorbereitet und soll bis 28. November 2014 abgeschlossen sein. Als Zwischenlager für die alte Brücke wird auch unser Gelände genutzt, es ist kaum wieder zu erkennen:

 

Aber immer noch wird das Gelände genutzt, um Boote zu wassern, wenn auch eher unkonventionell:

Ralf Jäger

 

 

 

 

 

Auch 2014 nahm der Segelclub Undine wieder an der Blechdippe teil. Dieses Jahr ging es aber eher um die Kontaktpflege. Durch den engagierten sportlichen Einsatz der Jollensegler im Verein, stand für diese Regatta kein Boot aus der Jollenfraktion am Start. Damit waren der Gesamtsieg und der damit verbundenen Eimer in weite Ferne gerückt. Wie in den vergangenen Jahren machten sich diesmal nur zwei Boote des Clubs bereits am Freitag auf den Weg zum Polizeisportverein am Niederräder Ufer.

Ein besonderes Lob galt den Mitarbeitern des Wasser –und Schifffahrtsamt, die uns sehr zeitnah eine Schleusenkammer zur Verfügung stellten, sodass wir weder Wartezeiten auf dem Weg nach Frankfurt noch auf dem Rückweg hatten.

Das geflügelte Wort der Blechdippe 2014 hieß „Flatrate“. Ein Begriff aus dem Kommunikationsbereich, der viele andere Bereiche schon erfasst hat. Bei der Meldung wurden wir bereits gefragt, ob wir für 5 Euro Aufgeld, die Vergünstigungen wie Getränke und Essen frei nutzen möchten.

Jeder der mich kennt, weiß, dass dies für den ausrichtenden Verein, den Schwimmclub Niederrad nie in die Gewinnzone bringen kann. Aber zurück zur Segelveranstaltung. Der erste Start war für 14:00 Uhr vorgesehen. Strahlender Sonnenschein und angenehm milde Temperaturen markierten diesen spätsommerlichen Tag. Das einzige was fehlte war der Wind.

Trotz der bestehenden Windverhältnisse konnte man das Funkeln in den Augen der Regattaleitung sehen, eine Wettfahrt zu starten. Nach 15minütiger Startverschiebung gingen 14 Jollen, 4 offene Kielboote und 4 Kreuzer an den Start. Der Jollenstart wurde von einem kleinen Windfeld unterstützt, welches sich gerade partiell über der Startlinie befand. 5 Minuten später starteten die Dickschiffe. Starten ist vielleicht der falsche Begriff. Der Knall der Startpistole vertrieb den letzten Hauch und die Druckwelle der Platzpatrone verschaffte nur noch 2 Dickschiffen in Ufernähe den notwendigen Vortrieb, um über die Startlinie zu kommen. Wir anderen versuchten nur nicht rückwärts zu fahren. 10 Minuten später gelang es uns auch zumindest über die Startlinie zukommen und aktiv ins Geschehen einzugreifen. Der wenige Wind, der nicht flächendeckend das Regattafeld versorgte, verlangt von den Steuerleuten ein hohe Konzentration ab. Nach 1 Stunde und 45 Minuten hatten wir unsere erste Runde absolviert und die Regattaleitung hatte ein einsehen. Die Dickschiffe wurden bereits nach einer Runde gewertet. Die Jollen wurden nach 2 Runden gewertet, wobei mangels Wind mancher Segler sich mit rhythmischer Sportgymnastik dem Ziel näherte. Aber wir hatten den letzten Wind verbraucht. Nach uns hat niemand mehr die Ziellinie überquert. Mit Flatrate Bier und Flatrate Bratwürsten war der seglerische Nachmittag schnell vergessen und nachdem Manfred die Feuerschale entzündet hatte gab es auch keine Vereine mehr, sondern nur noch Segler und nicht zu vergessen auch Seglerinnen.

 

Der nächste Morgen begann mit einem Flatrate Frühstück, wobei der ein oder andere nur begrenzt feste Nahrung zu sich nehmen konnte. Liebevoll angerichtete Platten und ein kräftiger Kaffe brachte wieder Leben in die Truppe. Nur der Wind wollte nicht so wie wir wollten. Zart kräuselten sich die kleinen Wellen auf dem Main und signalisierten Wind. Dies führte sogleich zu einer Überbewertung durch die Regattaleitung. Wild entschlossen einen zweiten Lauf zu absolvieren wurde gestartet. Der Wind reichte aus um pünktlich zu starten. Nachdem sich beide Gruppen über die Startlinie gequält hatten, war die Windkraft erschöpft. Nur einige Segler schienen private Windvorräte an Bord zu haben und zogen zielstrebig der Ziellinie entgegen. Der Wind am zweiten Tag war zwar besser, aber was für ein Vergleich. Nach dem zweiten Lauf schlief der Wind komplett ein und man bereitete die Abreise vor. Zwischenzeitlich gab es noch eine Protestverhandlung, der aber aus formalen Gründen abgelehnt wurde.

Bei strahlendem Sonnenschein wurde die selbstgemachte leckere Flatrate Lasagne serviert.

Die anschließende Siegerehrung, bei der es traditionell um eine Menge Alkohol geht, rundete die Veranstaltung ab. Obwohl der Segelclub Undine nur mit zwei Booten vor Ort war und in der Wertung um die Blechdippe keine Rolle spielte, gelang es Peter und Susanne den ersten Platz bei den Kreuzern zu er segeln.

2014 Blechdippe beim SCN eine gelungene Veranstaltung. Mal sehen wie viel Schiffe 2015 vom Segelclub Undine teilnehmen.

 

P.S. Vielen Dank auch an den PSV und die SKG für die Bereitstellung der Liegeplätze.

 

Klaus Mackeprang

Segelclub Undine

Auf der Sichtungsregatta des hessischen Landesverbandes auf dem Krombachstausee konnten sich die Geschwister Wycislik nachdrücklich mit guter Leistung und großem Engagement der ganzen Familie für den Opti-Kader empfehlen. Die offizielle Berufung soll im November stattfinden. Im Winter startet eine neu zusammengesetzte Gruppe, die vorwiegend aus sehr jungen Nachwuchstalenten bestehen soll, mit ersten Theorie- und Fitnesseinheiten, bevor im nächsten Jahr das Wassertraining beginnt.

Nach Felix Laukhardt (jetzt im Laser-Kader) und Antonia Gfrörer (jetzt im 420er-Kader) werden dann mit Agatha und Nikolas Wycislik vier Jugendliche aktuell in einem Kader des HSeV vertreten sein und repräsentieren damit den Segelclub Undine e.V. überdurchschnittlich.

Doris Laukhardt

 

Als Sichtungsregatta für die neue Kadergruppe des Landesverbands Niedersachsen wurde die Regatta in der Bootsklasse Laser und Landesjugend-meisterschaft beim Hannoverschen Yacht-Club am Steinhuder Meer ausgewählt. Mit dabei waren Felix Laukhardt auf seiner ersten Segelregatta im Laser 4.7 sowie sein Vater Thomas Laukhardt im Laser Standard vom Segelclub Undine e.V. OF.

Bei sonnigem Wetter und drehenden Winden bei 3 Bft. am Samstag und Windstille am Sonntag präsentierte sich der Hesse Felix Laukhardt am Wochenende 13.09./14.09.2014 souverän und gewann die Regatta der 16 Teilnehmer mit einem ersten und zwei zweiten Plätzen. So empfahl er sich nachdrücklich, um wieder als Gast beim niedersächsischen Kader mitzutrainieren, wie er dies schon erfolgreich im Optimist praktiziert hatte.

Thomas Laukhardt erreichte einen dritten Platz im Laser Standard und wurde Erster in der Masterwertung der Segler über 35 Jahren.

Doris Laukhardt

 

Mit sechzehn hessischen Opti-Kids und einem bayrischen waren beim ersten Lauf zur Hessenmeister­schaft 2014/2015 am 13.09. und 14.09.2014 auf dem Krombachstausee im Westerwald über­raschend viele auf dem Wasser. Mit dabei waren auch drei junge Segler vom Segelclub Undine e.V..

Bei einem schönen Segelwind mit 2-3 Bft. verteilte sich das Feld mit den jüngsten Seglern über die Regattastrecke. Gleich auf dem ersten Dreieckkurs kam Agatha mit weitem Abstand hinter dem Feld verzweifelt zur Raumtonne, die in der Nähe der Steganlagen lag, und schimpfte, dass das Boot nicht mehr fahre. Nach einem Tipp der Trainerin baute sie kurz Schwert und Ruder vom Boot ab, entfernte die darin befindlichen Krautbüschel und kämpfte sich kontinuierlich nach vorne bis  auf einen 11. Rang.

Die jungen Seglerinnen und Segler lieferten sich in den fünf ausgetragenen Wettfahrten spannende Zweikämpfe. Auch entschied oftmals die gewählte Seite über die Platzierungen, da insbesondere am Samstag der Wind oft drehte.

Die letzte Wettfahrt ist aus Sicht der Undine-Segler noch erwähnenswert. Nach einem super Start und einer optimalen Kreuz konnten sich Nikolas an der Spitze und Timo als zweiter zunächst an die Spitze des Feldes setzen. Nach dem ersten Dreieck übernahm der in der Gesamtwertung Führende erneut diese Position. Agatha kämpfte sich auf Platz zwei nach vorne. Timo blieb bis zur letzten Luv-Tonne, etwa 100m vor dem Ziel auf dem dritten Rang, berührte dann aber bei der letzten Tonnenrundung dieselbe und musste entsprechend den Regeln einen Kringel segeln. Hierbei hatte er zu wenig Fahrt im Schiff, der Baum prallte bei diesem Manöver an seinen Kopf und zwei Segler konnten ihren Vorteil nutzen und sich noch an ihm vorbei schieben. Für die Endwertung machte dies keinen Unterschied, der schöne dritte Platz war trotzdem leider verloren.

In der Endwertung landete Agatha Wycislik nach der Streichung der ersten Wettfahrt auf einem tollen 5. Platz, Timo Laukhardt erreichte den 6. Rang und  Nikolas Wycislik wurde abschließend 10.

Doris Laukhardt

 

Bei sehr durchwachsenen Bedingungen mit Startverschiebung aufgrund von  Unwetterwarnungen, unendlich vielen Blitzen und ausgiebigen Regengüssen zu Beginn bis hin zu Sonnenschein und lauem Lüftchen gegen Ende war alles dabei. Die jungen Segler mussten bei der Internationalen Deutschen Jüngstenmeisterschaft 2014, die vom 09.08. bis 16.08. in Flensburg ausgetragen wurde, gleichermaßen Wettfahrten mit 32 und 3 Knoten Wind meistern.

Zum letzten Mal wieder als Hesse im Niedersächsischen Kader mit dabei war Felix Laukhardt, der nun mit seinen fast 15 Jahren in eine neue Bootsklasse umsteigen muss. Er kam in Flensburg aufgrund seiner Größe und Erfahrung mit dem starken Wind, bei dem die Wellen auf der Förde die Optisegler von Land aus optisch bis zum Haarschopf verschwinden ließen und nur etwa die Hälfte der Segler im Zeitlimit das Ziel erreichten, besser klar als mit dem lauen Wind, bei dem die Leichtgewichte punkten konnten. So sprang am Ende nur ein 110. Platz von 218 Startern heraus.

 

 

Im Anschluss an ihre letzte Regatta im Optimist ist es üblich, dass die Umsteiger ihr Boot kentern und so ihren Abschied aus dem Jüngstenboot feiern. Felix hat diesen Moment mit seiner am Boot montierten Kamera festgehalten…

Doris Laukhardt

 

Bereits im Juni bei der Segelregatta in Biblis hatte Thomas Laukhardt vom Segelclub Undine e.V. Offenbach den Grundstein zu seinem Meisertitel gelegt. Nach 14-jähriger Kinderpause auf den hessischen Regattapisten trat er erstmals wieder in seinem Laser Standard bei einer Meisterschaft an, die er gleich als bester hessischer Teilnehmer seiner Bootsklasse hinter einem auswärtigen Segler beendete.

Am 6. und 7.9.2014 sollte nun der zweite Lauf zur Hessenmeisterschaft 2014 in Langen stattfinden. Leider konnten die vielen angereisten Seglerinnen und Segler bei wunderschönem Wetter nur warten und im See baden. An ein Wettsegeln war bei spiegelglattem See und ohne Wind nicht zu denken.

Da in Biblis vier gewertete Wettfahrten stattfinden konnten, wurden die Hessenmeisterschafts­-Medaillen auf Basis der im ersten Lauf ersegelten Ergebnisse  verliehen. So wurde Thomas Laukhardt Hessenmeister im Laser Standard und knüpfte damit quasi nahtlos an seine Segelkarriere vor der Pause an. In der Jugend- und Damenbootklasse Laser Radial wurde Felix Laukhardt bei seiner ersten Laser-Regatta viertbester hessischer Segler.

Doris Laukhardt

 

Am 12. und 13.07.2014 fand die diesjährige Offenbacher Stadtmeisterschaft im Segeln auf dem Main statt.


Sieger bei den Kajütbooten wurde die Crew von Sohn Dennis und Vater Norbert Pricibilla vom ausrichtenden Verein ORV-S, bei den offenen Kielbooten gewann die Crew von Sohn Stephan und Vater Gerhard Laukhardt vom SCU, bei den Jollen siegte Felix Laukhardt im neuen Klublaser des SCU und bei den kleinen Optimisten segelte Agatha Wycislik vom SCU ihr Boot, eine Leihgabe des ORV-S, im entscheidenden Lauf als erstes über die Ziellinie.

Bei durchwachsenen Wetterbedingungen bot das Wochenende einige spannende Momente. Gesegelt wurde in vier verschiedenen Gruppen, je nach Größe der Schiffe. Sogar bei den Optimisten konnte seit 2011 erstmals wieder eine eigene Wertung bei fünf teilnehmenden Booten stattfinden.

Während am Samstag ein Lauf bei guten Bedingungen gesegelt werden konnte, schlief in der zweiten Wettfahrt der Wind ein, sodass Matthias Sator in seiner Funktion als Regattaleiter diese Wettfahrt abbrechen musste.
Der Sonntagmorgen begann mit kräftigem Dauerregen, der jedoch immer weniger wurde und im Laufe der ersten Wettfahrt ganz aufhörte und sogar einzelne Sonnenstrahlen durchließ. Die Wolkenformationen wurden von den Organisatoren und Seglern kritisch beobachtet und alles sah so aus, als würden die dicken Wolken im Süden vorbei ziehen und es könnte noch eine zweite Wettfahrt am Sonntag stattfinden.
Direkt während der Startvorbereitungen durchbrach plötzlich wie aus heiterem Himmel ein Donner die Stille, dann ertönten vom Startschiff drei Schüsse als Signal zum Abbruch der Wettfahrt und alles setzte sich augenblicklich in Bewegung, um schnellstmöglich den sicheren Hafen zu erreichen. Alle Außenbordmotoren der Segelboote wurden angeworfen, die Optis wurden in einem Schleppverband vertäut, alle Laser in einem zweiten eingesammelt und weitere Boote ohne eigenen Motorantrieb mitgenommen. Die gesamte Breite des Mains war mit schnell nach oben strömenden Segelbooten bedeckt, ganz nach dem Motto „Rette sich, wer kann“. Während dann die Boote an den Stegen festmachten, wurde es am Jollensteg so eng, dass zunächst einige Boote unter der nebenstehenden Carl-Ullrich-Brücke Zuflucht suchten. Der Regen prasselte inzwischen heftig hernieder, als in dem Getümmel Blitz und Donner in kurzem Abstand den Beteiligten den Atem stocken ließ. Glücklicherweise kamen alle Segler unbeschadet an Land, um dort nach Durchziehen der Unwetterfront ihre Boote abzubauen und die eigenen Emotionen auszutauschen.

Bei den Jüngsten, den Optimisten, wurde der erst achtjährige Nikolas Wycislik mit nur knappem Rückstand Fünfter. Er hatte erst in diesem Jahr mit dem Segeln angefangen, hatte im Juni seinen Jüngstenschein erfolgreich erworben und war bereits in Gießen bei einer Opti B-Regatta erfolgreich gestartet. An der Spitze der Opti-Gruppe ging es knapp her. Bei Punktgleichheit jeweils mit einem ersten und einem zweiten Platz konnte sich Agatha Wycislik durch Erreichen des Sieges in der letzten Wettfahrt gegen Timo Laukhardt durchsetzen.


Felix Laukhardt konnte sich im Feld der Jollen im neu vom Segelclub Undine angeschafften Jugendboot Laser 4.7 gegen die Konkurrenz durchsetzen. Die Anschaffung des Bootes war möglich geworden durch Zuschüsse und Spenden des Landessportbundes Hessen, der Stadt Offenbach und der Sportstiftung der Städtischen Sparkasse Offenbach am Main.

Doris Laukhardt


 

Beim ersten Lauf zur Hessenmeisterschaft am 21. und 22.06.2014 in Biblis ersegelte sich Thomas Laukhardt vom Segelclub Undine einen zweiten Platz in der Gesamtwertung der Laser Standard bei 19 Teilnehmern und gewann damit als bester Hesse den ersten Lauf zur Hessenmeisterschaft 2014 in dieser Klasse. Nach 14 Jahren Pause in der Regattaszene der Laser meldete er sich  beim SV Biblis auf dem Riedsee mit zwei Tagessiegen eindrucksvoll zurück.

Felix Laukhardt nahm mit dem neuen Klublaser in der Klasse Laser Radial teil und beendete die Regatta mit einem 7. Platz von 18 Teilnehmern und einem 4. Platz in der hessischen Wertung. Die Regatta und die Hessenmeisterschaft waren leider nicht für die Jugendbootklasse Laser 4.7 ausgeschrieben.

Doris Laukhardt