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Regatta  um den Maa Cup 2015

Am Samstag den 05. September trafen sich beim SegelClub Undine 18 Mannschaften zur Regatta um den Maa Cup 2015. maacup 2015 11 20150913 1987750434Die Segler kamen aus mehreren Vereinen der Umgebung, dem Segelverein Rheingau, dem Hanseatischen Segel Sport Club und dem Offenbacher Ruderverein Abteilung Segeln und natürlich vom ausrichtenden SegelClub Undine. Das Segelrevier liegt zwischen Carl-Ulrich-Brücke und Kaiserleibrücke am Main. Die Segler traten in 4 Bootsklassen nach einem Vergütungssystem an, da die verschiedenen Boote unterschiedliches Geschwindigkeitspotenzial haben. Am Samstag fanden 2 Wettfahrten bei kräftigem Wind statt, die den Seglern einiges an Können abverlangten. Nach den Wettfahrten kam der gemütliche Teil der Veranstaltung, der Seglerhock. Hierbei wurden die Wettfahrten noch einmal gedanklich nachvollzogen und analysiert. Am Sonntag war der Wind etwas geringer, jedoch böiger.
maacup 2015 32 20150913 1473073925Das führte bei den Jollen zu einigen Kenterungen, aber die Boote wurden von den Seglern genauso schnell wieder aufgerichtet,  wie sie umgefallen waren. Nach fast 7 Stunden konzentrierten Segeln an beiden Tagen gingen die 4 Wettfahrten zu Ende.
Die Sieger in den einzelnen Wertungsklassen sind: Timo Laukhardt (Optimist, SCU), Felix Laukhardt (Jollen, SCU), Sandra Bahr/Christian Bachmann (Kajütboote, ORV-S) und Stephan und Gerhard Laukhardt (Offene Kielboote, SCU). Besonders erfreulich war die Teilnahme unserer jugendlichen Vereinsmitglieder. Besonders möchte ich hervorheben, dass unsere besten Nachwuchssegler an dieser Regatta teilgenommen haben. Dies  sind Felix Laukhardt im Laser 4.7 als bester deutscher Segler (männlich) bei der Jugendweltmeisterschaft  im niederländischen Medemblik und das Team Antonia Gfroerer/Lucas Suarez im 420er als hessischer Vizemeister.

Alte HasenDie Sterne standen im Vorfeld nicht besonders günstig für das Mainuferfest 2015. Das Mainuferfest 2014 wurde nur von wenigen Helfern gestemmt, die am Ende total erschöpft waren und nie wieder an der Veranstaltung teilnehmen wollten.

Es ist immer wieder erstaunlich, wie durch intensive direkte Ansprache der Vereinsmitglieder neue Potentiale erschlossen werden können. Unter der Federführung von Inge Gottschalk-Mackeprang konnte ein Personaleinsatzplan erstellt werden, der allen Bedürfnissen gerecht wurde.

Mit Hilfe alter Profis und neuen Helfern wurde der Stand pünktlich am Samstagmorgen aufgestellt. Um den Neuen eine Chance zu geben und zu lernen, erfolgt der Aufbau in Ruhe und Schritt für Schritt. Das Wetter spielte soweit mit, dass der eigentliche Aufbau trocken erfolgen konnte. Bevor allerdings die ersten Apfelküchlein in der Pfanne landeten wurde der Stand durch heftigen Regen auf Dichtigkeit überprüft. Regenwasser und heißes Fett sind keine gute Kombination und so wurde erst einmal abgewartet, zumal auch keine Kundschaft mehr vorhanden war. Gut dass die Kühltruhe auf Rollen stand. So konnte der kleine Bach fast ungehindert durch unseren Stand fließen.

Im StandNachdem Schauer klarte es ziemlich schnell auf und die warmen Temperaturen trockneten Zelt und Boden schnell ab. Um 15:15 Uhr konnte der Bräter befeuert werden. Die Äpfel waren bereits unter den neugierigen Blicken einzelner Zuschauer bearbeitet worden. Besonders die Apfelschälmaschine fasziniert das Publikum. Parallel dazu wurde der Teig frisch hergestellt. Nachdem die ersten Schwaden von Tante Otti`s Apfelküchlein über das Festgelände zogen, ging der Verkauf los. Das Besondere in diesem Jahr, der kontinuierliche Verkauf. In den vergangen Jahren hat sich ein fester Kundenstamm gebildet auf den Verlass ist. Obwohl wir dieses Jahr mit dem Verkauf sehr spät begonnen hatten, waren wir gegen 19:00 Uhr ausverkauft. Den Stand aufräumen und die kostbaren Dinge im Hänger verladen und dann selbst noch ein lecker Bierchen getrunken um den erfolgreichen Tag abzuschließen.

Pünktlich um 9:00 Uhr am Sonntag trafen sich die ersten Helfer wieder zum Einrichten,Neue Hasen Apfelschälen und Teig anrühren vor dem Büsing-Palais. Der Sonntag beginnt immer etwas schleppend, sodass die erste Schicht kaum etwas zu tun hatte. So gegen 14:00 Uhr strömten die Massen über das Festgelände und viele stellten sich artig an unserem Stand an. Selbst als es keine Äpfel mehr gab wurde uns der reine Pfannekuchenteig aus den Händen gerissen. Aber nicht nur der Verkauf der Apfelküchlein lief gut, auch Getränke wurden reichlich verkauft. Um 17:30 war nicht nur das Essen komplett verkauft, auch das Bier war alle. Die Kasse allerdings war voll.

Mit routinierten Handgriffen war alles in kürzester Zeit abgebaut und verladen. Auf dem Clubgelände wurde alles verstaut und der Anhänger noch am gleichen Tag zurückgebracht.

Eine gelungene und auch finanziell erfolgreiche Veranstaltung mit vielen neuen und alten Helfern. Wenn Ihr Euch die Bilder anschaut gibt es neben der Arbeit auch entspannende Momente.

Die Planungen für 2016 laufen bereits und alle die 2015 nicht dabei waren haben etwas verpasst.

Klaus Mackeprang 

Vorsitzender

Bei der Kieler Woche 2015 hat Felix Laukhardt einen hervorragenden 7. Platz erreicht. In dem bestens besetzten internationalen Feld wurde er gleichzeitig viertbester Deutscher. Leider war es am ersten und zweiten Tag recht schwachwindig, sonst wäre noch mehr drin gewesen. Somit musst er sich von Tag zu Tag steigern und konnte die letzte Wettfahrt sogar gewinnen. Von seinem Trainer Uwe Kuhlmann wurde diese Wettfahrt als taktische Meisterleistung bewertet und so zog er für ihn den Hut (Kappe). Da die ersten 6 von 11 Wettfahrten mit GPS Trackern aufgezeichnet wurden kann man sie sich auf www.Kieler-Woche.de im SAP livecenter noch einmal anschauen. Diese 7. Platz dürfte die beste Platzierung die je ein Undine Segler bei einer Kieler Woche erreicht hat.

Einen Tag vor Beginn der Kieler Woche konnte Felix einen Sponsorenvertrag mir dem Regattaausrüster Aquaequip unterschreiben. Er ist damit Mitglied im Aquaepuip Sailing Team 2015.
Auch als Segler vom Main kann man es weit nach vorne bringen!

Thomas Laukhardt

Vom 20. bis 28. Juni fand die diesjährige Kieler Woche statt.
Auslaufen Olympiahafen KielNachdem ich mich zu Beginn des olympischen Teils schon zum Training in Schilksee aufhielt, ging es zur zweiten Wochenhälfte erst richtig los.

Der Regattapart begann jedoch erst nach dem Feuerwerk der Wochenhälfte am Mittwochabend, welches direkt vor dem Olympiahafen von einem Schiff abgefeuert wurde.
Leider war der Wind zum Regattastart ernüchternd. Noch am Trainingswochenende waren für Donnerstag 20 Knoten vorhergesagt; Die Realität sagte etwas anderes: 6 Knoten Wind und eine fiese Welle. Da diese Bedingungen noch meine Schwachstelle sind, lag ich nach dem ersten Tag nur auf Platz 15. Im Wettfahrt-Prinzip ohne Gruppensegeln mit 46 Startern gelangen mir nur die Platzierungen 15, 20 und 13.
Einlaufen im Olympiahafen KeilDer zweite Tag sollte, wie bei der YES, auch nach gleichen Bedingungen am Vortag, wieder zur Aufholjagt genutzt werden. Doch wie es immer der Fall ist, der Wind spielte mal wieder nicht mit. So wurde der erste Start auf Grund des Wetterberichtes um drei Stunden nach hinten verschoben. – Zum Glück konnte es dann aber losgehen. Nach einem Schlepp zur Regattabahn fanden wir einen schwachen Ostwind mit um die 7 Knoten vor.
Diesmal sollte ich es jedoch besser machen. Nach einigen Tipps vom Trainer stellte ich mich schon viel besser an, was man an den Platzierungen 10, 9 und 8 auch erkennen kann.

Am dritten Regattatag wollte ich, auf dem 10. Gesamtrang liegend, aber doch noch etwas mehr rausholen. Bei einer Windstärke von 10-13 Knoten war das nun auch richtig möglich.
2, 10, 4, das hieß schon einmal Gesamtrang 8. Glücklich und mit Hunger auf den letzten Tag der Kieler Woche kam ich am Nachmittag vom Wasser.
Ich  fokussierte mich. Bei guten 15 Knoten wollte ich es wissen. – Da die linke Seite deutlich besser aussah als die rechte, ging es im ersten Lauf dieses Tages dort entlang. Leider lag der Kurs etwas schief, weshalb ich es nicht mehr schaffte über das Feld zu kommen. Nachdem ich somit als 5.-Letzter die erste Tonne erreichte, hieß es arbeiten. Mehr als sonst, um nicht mehr zurück zu fallen. Dieses Vorhaben gelang. Ich konnte mich im Ziel noch auf einen 13. Platz retten, wodurch ich meinen Streicher nicht verschlechterte.
EröffnungsfeuerwerkIm letzten Regattarennen setzte ich von weiter vorne an. Als Dritter an der Luvmarke konnte ich mich auf der ersten Outerloop-Kreuz an die Spitze des Feldes setzen. Mit einer strikten Feldkontrolle auf der zweiten Kreuz, war mir dieser Platz nicht mehr abzunehmen. Auch, wenn es unter den ersten drei recht eng herging, behielt ich zum Schluss einen kühlen Kopf.
In der Gesamtwertung konnte ich mich noch um einen Platz verbessern und schloss meine erste Kieler Woche mit einem guten 7. Platz ab.

Felix Laukhardt; GER 207334

 

Bei herbstlichen Temperaturen und frühlingshaften Regenschauern fand am vergangenen Wochenende die offene Offenbacher Stadtmeisterschaft im Segeln statt. Ausrichter der Veranstaltung war der Segelclub Undine, der wie so häufig, die meisten Boote aufs Wasser brachte. Ausgeschrieben ist die Veranstaltung für vier Bootsklassen: Kajütboote, offene Kielboote, Jollen und Optimisten. Erfreulich ist die Anzahl der Optimisten, die aktuell auch die erfolgreiche Jugendarbeit des Segelclub Undine wiederspiegelt. Leider konnte die Klasse der offenen Kielboote nicht einzeln gewertet werden, da zu wenige Boote an den Start gingen.

Bevor die Segler am Samstag den 20.06.2015 die Startlinie erreichten wurden sie erst einmal kräftig von oben bewässert. Auch wenn kein Boot aufgrund des bescheidenen Windes kenterte, waren die ersten Segler bereits vor dem Start richtig nass. Leider drückte der Regen den Wind weg, sodass die Wettfahrt vorzeitig Mangels Wind beendet werden müsste. Wettfahrtleiter Dietmar Schimpfle hatte ein Einsehen mit den Aktiven und schickte die Segler aufgrund der Windvorhersage zum Clubgelände zurück.

Mit Pellkartoffeln, Hering oder Quark und zum Nachtisch leckeren Kuchen stieg das Stimmungsbarometer wieder in den grünen Bereich. Richtige Feierlaune kam wegen der niedrigen Temperaturen allerdings nicht auf.

Der Sonntag brachte ebenfalls Regen. Kurz nach 11:00 Uhr erfolgte der Start vor dem Revier der Kaiserleibrücke. Insgesamt gingen 14 Boote an den Start. 4 Boote stelle der befreundete ORV und 10 Boote nahmen vom Segelclub Undine teil. Diesmal hielten der Wind und die Segler durch. Spannende Zweikämpfe und packenden Zieldurchgänge demonstrierte die sportliche Leistungsfähigkeit der Segler. Da der Wind weiter blies konnte eine zweite Wettfahrt gestartet werden. Der ein oder andere versuchte sein Ergebnis aus dem ersten Lauf zu verbessern und es wurde mit dem Messer zwischen den Zähnen gekämpft. Nachdem das letzte Boot die Ziellinie überquert hatte wurden die Bahnmarken eingesammelt und zum Clubgelände zurückgefahren.

Nach dem deftigen Rinderbraten mit Klößen und Rotkohl fand die Siegerehrung und Pokalvergabe auf dem Clubgelände statt. Offenbacher Stadtmeister wurden in der Klasse:

Kajütboote und offene Kielboote: Stephan Laukhardt und Norbert Vechtel / SCU
Jollen: Kim Sator / ORV
Optimisten: Nikolas Wycislik / SCU

Für das Jahr 2016 wünschen wir uns eine stärkere Beteiligung auch der anderen am Main ansässigen Vereine. Leider konnten auch nicht alle eigenen Vereinsmitglieder mobilisiert werden. Das für die Jahreszeit untypisch Wetter motivierte leider auch nicht für sportliche Veranstaltungen im Freien. Mein besonderer Dank gilt der Küchencrew, die ein leckeres Essen auf den Tisch gebracht hat, dem Regattaleiterleiter und seinen Helfern und allen, die zum erfolgreichen Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

Klaus Mackeprang

Vorsitzender SCU

Felix Laukhardt vom Offenbacher Segelclub Undine e.V., seit Jahren erfolgreich im Optimist, segelt seit Herbst 2014 in der Jugend-Einmannjolle Laser 4.7 im Hessischen Segelkader. Er trainiert überwiegend und fast jedes Wochenende am Steinhuder Meer beim Niedersächsischen Segelkader. Während der Osterferien fand das Training eine Woche lang vor Warnemünde auf der Ostsee statt, das Felix mit einer On-Board-Kamera dokumentiert und zu einem eindrucksvollen Kurzvideo zusammengeschnitten hat.  https://www.youtube.com/watch?v=RvzKEuJZHek

Seine erste Laser-Regatta im letzten Jahr, die Niedersächsische Landesmeisterschaft, gewann er. Bei der Distriktmeisterschaft West (Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Nordrhein-Westphalen) im April wurde Felix Vizemeister. Bei der diesjährigen Niedersächsischen Landesmeisterschaft am Muttertagswochenende auf dem Steinhuder Meer wurde Laukhardt bei Windstärken bis 6Bft. erneut Zweiter; schneller war nur ein Segler vom Kieler Yachtclub.

Vor wenigen Wochen erfolgte seine Nominierung für die  Jugend-Weltmeisterschaft, die in den Sommerferien 2015 am Ijsselmeer in den Niederlanden stattfinden wird. Er wurde als Fünfter der ersten acht deutschen Teilnehmer nominiert und gehört derzeit zu den zehn besten Seglern der Bootsklasse Laser 4.7 in Deutschland.

Doris Laukhardt

Die Segelsaison hat begonnen - Die Regattasegler des Segelclubs Undine e.V. Offenbach sind seit Jahresbeginn unterwegs; so auch die Jüngsten-Seglerinnen und -Segler im Optimist.

Fünf Jüngsten-Seglerinnen und Segler des Klubs nahmen am 18. und 19. April 2015 im Optimist an der Regatta in Inheiden als größte Gruppe eines einzelnen Vereins teil. Schwierige Bedingungen mit Böen und im Laufe der Regatta immer weiter nachlassendem Wind galten gemeistert zu werden. Bei drehendem Wind gelang es der Regattaleitung am Mittag des zweiten Tages nicht mehr, einen passenden Kurs auszulegen. So blieb es schließlich bei zwei Wettfahrten an beiden Tagen. Dabei konnte in der Gesamtwertung d Agatha Wycislik einen hervorragenden dritten Platz ersegeln. Theo Gnass erkämpfte sich auf seiner ersten Regatta einen tollen 13. Platz. Nikolas Wycislik wurde 14. und Hannes Hedtke 17..

Beim zweiten Lauf zur Hessenmeisterschaft 2014/2015 der Optimisten in Schotten am Muttertagswochenende starteten erneut vier Jüngstensegler des SCU. Bei starkem und böigen Wind auf dem Niddastausee errang Agatha Wycislik den 4. Platz, Timo Laukhardt wurde 9., Theo Gnass 11. und Nikolas Wycislik 14.

In der Hessenmeisterschafts-wertung, die sich aus der Regatta an der Krombachtal-sperre im Herbst sowie der Regatta am Niddastausee zusammensetzte, segelte Agatha Wycislik auf einen hervorragenden 4. Platz, Timo Laukhardt folgte auf dem 5. Platz und Nikolas Wycislik auf dem 9. Platz. Theo Gnass, der erst seit diesem Jahr Regatta segelt und somit nur die Hälfte der Wettfahrten einbringen konnte, kam immerhin auf einen 20. Platz.

Doris Laukhardt

Am Sammstag den 3 Mai startete die Segelsaison 2015 für taufe scu 2015 11 20150514 1967185675
den Segel Club Undine mit der Taufe der neuen Boote. Wie in den Vergangen Jahren hatte wir auch in diesem Jahr einen großen Zuwachs an aktiven Mitgliedern mit neuen Booten und einige Vereinsmitglieder die ihr neustes Boot Taufen ließen.

Weitere Bilder der Taufe finden Sie in Hier.

 

 

Der SCU war mit zwei Booten bei der Wiesbadener Stadtmeisterschaft beim WYC vor Schierstein dabei. Während für die Kadersegler Antonia Gfrörer (SCU) & Lucas Suarez (SCR) die Regatta eher als ein Trainingstag vor der eigenen Haustür zu sehen war, war für die Begleitmannschaft („Transporteure“) aus Stefan Gfrörer (SCU) & José Suarez der Spaß am Segeln und Regattasegeln im Vordergrund. Doch es lief besser als erwartet.

Antonia StartAm Samstag bei Starkwind auf dem Rhein war jeder Segler gefordert. Hochwasserbedingte starke Strömung und 4 (Böen 5) Bft Wind gegen den Strom sorgten für entsprechende Bedingungen; aber insbesondere der stark böige Wind hatte es in sich. Jede Bö von achtern den Rhein hinauf schob die Jollen zwar schön auf die Wellen, aber ein 420er mit leichter Mannschaft ist da nicht mehr zu halten, so dass Antonia&Lucas meist ohne Spi segelten, weil auch ohne Spi die Kenterung nicht vermeidbar war; so war in der ersten Wettfahrt keine gute Platzierung zu holen. Da hatten es Stefan&José, die allerdings die erste Wettfahrt technik-bedingt verpassten, mit der Lis „Babelfisch“ schon einfacher.

Da die SCUler die einzigsten Jollen auf der Regatta waren, fragte die Wettfahrtleitung vorher extra nochmals, ob wir bei diesem Wetter segeln könnten. Wir haben ihr es bewiesen und die jugendlichen Segler auf ihrem 420er haben hinterher ein extra Sonderlob („große Klasse!“) und einen Sonderpreis des WYC bekommen.

StefanGfroerer
Der Sonntag war dann eher mau. Bis die Regatta um 11:00h angeschossen wurde, war der Wind endgültig zu einem lauen Lüftchen geworden. Bei wenig Wind wurde noch ein Lauf im Schiersteiner Hafen gesegelt, der geplante zweite war nicht mehr möglich. Aber immerhin waren damit vier Wettfahrten ohne Streicher im Kasten.

Am Ende konnte sich das Resultat der SCU sehen lassen: Antonia & Lucas mussten sich auf ihrem 420er nur einer überragend segelnden Triaz geschlagen geben und konnte den sehr guten zweiten Platz erringen. Stefan & José (bzw. am Sonntag mit Julius) ließen einige klassische Regattaschiffe hinter sich und standen in der nach Yardstick gewerteten Regatta auf dem dritten Platz.

Insgesamt mal wieder ein großer Erfolg für die Undine-Segler im heimischen Revier, der zeigt, dass sich es richtig lohnt mal in die (nahe) Ferne zu fahren und den Undine-Wimpel hochzuhalten.

Stefan G. Gfrörer

Am letzten Samstag wurden die Stege wieder ins Wasser gelassen. Es war diesmal ein besonders imposantes Bild, da wir wegen der Bodenbeschaffenheit ausnahmsweise einen 100to Kran nutzten.

Einsetzen des Steges 1Wir haben wie immer einiges erledigen können, aber leider sind wir dieses Jahr doch sehr durch die Baustelle beeinträchtigt. Im Einzelnen heißt das:

  • Die Stege sind zwar im Wasser, aber NICHT benutzbar. Da wir an Steg 2 und Steg 3 die Ankerketten nicht am Steg festmachen konnten, habe sie nicht den erforderlichen Halt, um Boote daran fest zu machen. Außerdem haben wir zur Verbesserung der Stabilität alle Stege mit Leinen mit einander verbunden, so dass die Plätze der Innenlieger nicht erreichbar sind. In den nächsten Tagen wird ein Taucher der Baufirma unsere Ankerketten suchen, damit die Stege wieder voll funktionsfähig sind.
  • Der Kran hat keinen Strom. Nachdem jetzt die Stege im Wasser sind, sollen auch bald möglichst von der Baufirma unsere Lichtmasten und der Fahnenmast gestellt werden. Dann kann auch die neue Elektrik komplettiert werden und der Kran hat wieder Strom. Es besteht aber die Möglichkeit, dieses Jahr einmal kostenlos beim ORV zu kranen.
  • Boote bitte nur in dem Bereich abstellen, wo der Rasen noch vorhanden ist. In den kahlen Bereichen wird noch Muttererde ausgebracht und nochmal Rasen eingesät, bis dieser soweit ist, können wir diese Flächen leider nicht nutzen!
  • Bitte in den kahlen Bereichen auch möglichst keine Autos abstellen.
  • Der Jollensteg ist nicht im Wasser, wer sich die Ecke auf unserem Grundstück anschaut, weiß auch, warum. Slippen ist aber grundsätzlich möglich.
  • Der Hebebock funktioniert, allerdings sind derzeit die Sicherungen nicht eingeschaltet. Das wird aber bis zum 1. April erfolgen.

Klaus Mackeprang ist in ständigem Kontakt mit der Bauleitung, damit die Beeinträchtigungen so bald wie möglich enden. Allerdings wird es wohl noch ein paar Wochen dauern, bis wir wieder eine schöne Rasenfläche haben.