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Auf der boot Düsseldorf 2016 stellte Sir Ben Ainslie sein neues Projekt „Ben Ainslie Racing“ vor, mit dem er für Großbritannien an den Start gehen wird, um die Trophäe des America’s Cup an ihren Ausgangsort von 1851 zurück zu bringen. Der englische 4-fache Olympiasieger, 11-fache Welt- und 9-fache Europameister im Finn und Laser navigierte in 2013 die für USA startende ‚Oracle‘ vom deutlichen Rückstand zum Sieg.

Die hessischen Lasersegler und mit Ihnen Felix Laukhardt vom Segelclub Undine nutzten die Gelegenheit zu einem Foto mit ihrem Idol.

 

 

Bereits in 2011 trafen die damaligen hessischen Kadersegler in Hyères/Südfrankreich während der vorolympischen Woche auf die weltbesten Segler und sammelten in den Trainingspausen begeistert Autogramme, unter anderem von Ben Ainslie.

Doris Laukhardt

 

 

 

Die Trophäe der DODV-Hessen ging 2015 für den besten Newcomer Hessens zum Segelclub Undine nach Offenbach!

Theo Gnass ist Anfang 2015 mit neun Jahren in den Segelclub Undine e.V. eingetreten, um dort im Optimist zu segeln. Er hatte aus Urlauben vorher bereits Segelerfahrung und besaß bereits einen Jüngstenschein. Gleich am Anfang der Saison fiel sein Talent beim Training auf und er wurde umgehend zu einer Opti-Regatta nach Inheiden mitgenommen. Dies bereitete ihm so viel Spaß, dass er 2015 noch zumehreren Regatten und Trainings in Hessen unterwegs war und sich bei den Regatten stets im Mittelfeld positionieren konnte. Dann wurde gespart und Ende des Jahres ein eigener Opti angeschafft.

Der Haubentaucherpokal wird seit zwei Jahren an den erfolgreichsten Opti -Regattaeinsteiger Hessens verliehen.

Wir freuen uns mit Theo über den Wanderpokal und wünschen ihm eine erfolgreiche Segelkarriere.

Doris Laukhardt, SCU

 

Wie werden Wetterdaten erfasst und ausgewertet? Wie entstehen Hoch- und Tiefdrucksysteme und welche Wirkung haben diese auf die Menschen? Und welchen Einfluss hat das Umfeld auf den Wind?

All diese und viele weitere Fragen konnten unsere beiden Clubmitglieder Annegret und Ulrich Biermann den Jugend-lichen und ihren Familien am 22. November 2015 an den Stationen im Wetterpark sowie an anschaulichen Experimenten verdeutlichen.

 

Fast drei Stunden waren die 16 Teilnehmer bei strahlendem Sonnenschein in der interessanten und vielseitigen Welt des Wetters gefesselt. Die Jugend war zwischenzeitlich mit der Durchführung von Experimenten und einer Wetterrallye beschäftigt. Aufgrund der ersten überraschend frostigen Temperaturen zum Jahresende griff jeder bei einer kleinen Pause gerne zu einem Becher des von den beiden Veranstaltern mitgebrachten heißen Tees.

 

Die Erkenntnisse, die der interessante Nachmittag gebracht hat, können in der nächsten Segelsaison mit umgesetzt werden. Auch den Link zu einer kostenlosen und fundierten Wettervorhersage wurde gleich mitgeliefert.

Unter www.heusenstamm-wetter.de verbirgt sich eine private Station in Heusenstamm, die auch aktuelle Informationen für Hessen, Deutschland und der Welt bereithält.

Doris Laukhardt

 

 

Sie kamen, segelten und siegten...

Bei der Martins-Regatta II des Duisburger Segel-Club e.V. am ersten November-Wochenende 2015 konnten sich unsere beiden teilnehmenden Segler/innen im Laser 4.7 auf dem Treppchen platzieren. Mit vier gewerteten ersten Plätzen siegte Felix Laukhardt souverän. Der dritte Platz, verursacht durch eine Fehlinterpretation durch Felix bei der Bahnverkürzung, die nach althergebrachten Regeln durchgeführt wurde, wurde gestrichen. Antonia Gfrörer konnte sich nach einer hervorragend gesegelten Regatta mit zwei zweiten, einem dritten und einem fünften Platz mit einem deutlichen Vorsprung vor den Verfolgern auf dem dritten Platz behaupten.

Doris Laukhardt, SCU

 

Wir haben gerade die noch fehlenden Informationen zur Weihnachtsfeier des FSCK erhalten, ebenso wie die Ausschreibung zum Grünkohlessen am 23.1.2016 beim FYC . Die Einzelheiten können den jeweiligen Terminen entnommen werden.

 

 

Treffen des SCU im Winterhalbjahr
 

Das Interesse, sich im Winter gemütlich zusammenzusetzen und etwas zu Essen und zu Trinken scheint ein wenig abgeflaut zu sein. Die Beteiligung im letzen Winter war doch zeitweise sehr überschaubar. Dennoch möchte ich diese Veranstaltung nicht sang- und klanglos verschwinden lassen. Um das Angebot attraktiver zu gestalten, werden wir auf mehrere Lokale zurückgreifen, die alle über ausreichende Parkplätze verfügen und im näheren Einzugsbereich liegen. Ein fester Tisch wird von mir 2 Tage vor dem eigentlichen Termin bestellt, um bedarfsgerecht zu reservieren. Für alle Teilnehmer bedeutet dies, bitte mindesten 2 Tage vorher Bescheid geben an die Mailadresse <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!>.  Wie immer treffen wir uns um 19:00 Uhr.

Die Termine und Orte finden Sie in unserem Kalender.



Vereine wachsen zusammen

Was in Unternehmen der Wirtschaft schon längst alltägliches Geschäft ist, kann für Vereine auch nützlich sein. Der Fahrtenseglerclub Königstein (FSCK) ist vielen Undine-Mitgliedern durch die Hessenregatta bekannt. Als Vorsitzender des Segelclub Undine (SCU) und 2. Vorsitzender des FSCK gehören gemeinsame Planungen und Anschaffungen bereits zu meinem Tagesgeschäft, von denen beide Parteien profitieren.
Diese Zusammenarbeit möchten wir gerne ausweiten. Zukünftig werden wir die Termine der Clubabende des FSCK, die in der Pizzeria des Offenbacher Rudervereins stattfinden, auf unserer Homepage veröffentlichen und damit alle SCU-Mitglieder dazu einladen.


Beginnen möchten wir mit dem 06.11.2015 um 19:00 Uhr. Der Film „Hessenregatta 2015“ wird dort zum ersten Mal öffentlich vorgeführt.Des Weiteren möchte ich auf die Weihnachtsfeier am 04.12.2015 hinweisen. Gegen einen Kostenbeitrag von 30,00€ wird ein maritimes Weihnachtsfest veranstaltet, Überraschungen und Geschenke inbegriffen. Eine gesonderte Einladung werden wir auf der Internetseite zeitnah veröffentlichen.

...und noch mehr Kooperation?

Es hat erste Kontakte zwischen der Betriebssportgruppe Segeln der Helaba und uns gegeben. Es soll gemeinsam überlegt werden, ob und wie eine Kooperation möglich und auch für beide Seiten sinnvoll wäre. Ergebnisse gibt es noch nicht, trotzdem hat uns die BSG eine Einladung zu Ihrer Weihnachtsfeier geschickt: die Teilnahme an einer Fahrt zur DGzRS-Zentrale in Bremen. Einzelheiten können der Einladung entnommen werden, die Anmeldefrist wurde für uns bis zum 8.11.2015 verlängert. Die Anmeldung kann direkt über den Link in der Ausschreibung oder über mich erfolgen.

(Klaus Mackeprang)

 

 

Felix Laukhardt in Schwerin auf Platz 2 im Laser 4.7

Spannende Rennen spielten sich auf der Regattabahn beim letzten großen deutschen Segelevent in diesem Jahr, dem Herbstpokal in Schwerin, ab. Die beliebte Traditionsregatta findet alljährlich im Herbst bei stetig steigenden Meldezahlen statt. In der Jüngstenbootklasse Opti A waren in diesem Jahr acht Minuten nach Öffnung der Meldeliste alle 250 Startplätze vergeben.Der Segelclub Undine wurde bei der Großveranstaltung mit internationaler Beteiligung durch drei  Jugendliche im Laser 4.7 vertreten.

Für die hessischen Laser-seglerinnen und -segler sowie einen Berliner fand vor Beginn der Veranstaltung vom 21.-23.10.2015 ein effektives Vortraining bei frostigen Temperaturen aber zeitweise strahlendem Sonnen-schein und verschiedenen Windbedingungen statt.

 

Als Coach konnte der Organisator Matthias Sator vom ORV-S den Spanier Alvaro Franco Lopez gewinnen, einen momentan in Hessen studierenden ehemaligen spanischen Vizemeister im Laser Radial.

 

 

 

Bei besten Segelbedingungen konnten am 24.10.2015 vier faire Wettfahrten durchgeführt werden. Am Ende des Tages kündigte sich in der Gruppe der Laser 4.7 aus hessischer Sicht ein spannender zweiter Regattatag an: Felix Laukhardt lag mit nur einem Zähler hinter der führenden Weltmeisterin U16 Julia Büsselberg. Diese zeigte am zweiten Tag in den verbliebenen zwei Wettfahrten jedoch ihre Klasse und vergrößerte ihren Vorsprung im Resultat noch auf 8 Punkte und gewann die Regatta. Hervorragender Zweiter wurde Felix Laukhardt mit immer noch 5 Zählern auf den Dritten. Auch die anderen Teilnehmer des Segelclubs Undine schnitten teilweise erstaunlich gut ab; so lag Max Hedtke am Ende auf Platz 50, Antonia Gfrörer ersegelte sich Platz 25.

Doris Laukhardt, SCU

 

Am 26. und 27. September fand die diesjährige Blechdibbe vom Schwimmclub Niederrad statt. Der Segelclub Undine, diesmal nicht als Titelverteidiger angetreten, nahm mit 5 Booten an der Regatta teil. Bereits am Samstagmittag schwanden die Chancen auf den Titel und den Eimer. Die für uns ungünstige Klassenverteilung war im Vorfeld so nicht abzusehen. Da nur insgesamt 3 offene Kielboote antraten, wurden diese zusammen mit den Kreuzern gewertet. Dafür wurde mit 6 gemeldeten Lasern eine eigene Klasse aufgestellt.

Für den Segelclub Undine ergab sich daraus, kein Boot in der Yardstick Jollengruppe am Start zu haben. Aufgeben gehört aber nicht zu den Eigenschaften der Segler des Segelclub Undine.

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Gestartet wurde am Samstag pünktlich um 15:00 Uhr bei idealen Bedingungen in drei Gruppen. Zuerst die Laser, 5 Minuten später die Yardstick Jollen und weitere 5 Minuten später die Kreuzer und offenen Kielboote. Schnell wurde deutlich, dass auch dieses Jahr wieder die „Creme de la Creme“ auf dem Wasser war. Es tauchten wieder die alten Hasen auf, die man ansonsten eher selten während der Saison gesehen hat. Manche munkeln, dass es in einigen Vereinen Willkommensprämien gegeben hat.

Schnell wurde klar, hier muss man alles geben um vorne mitzusegeln. In allen Bootsklassen wurde heftig gekämpft und nach 2 Wettfahrten am Samstag war kein Undineboot auf dem ersten Platz zu finden.

Nach leckerem Gegrillten, außer dem Fleischspieß, der sofort kostenlos in eine Hähnchenkeule upgegradet wurde, setzte sich die Undine bei der Vernichtung von alkoholischen Getränke in die Pole-Position und gab diese auch nicht wieder ab. Die Atmosphäre im Schwimmclub war auch diesmal wieder ein gutes Beispiel, wie man bei Sportfreunden feiert. Allerdings sind auch die Undine Segler älter geworden und so gegen 22:00 Uhr waren die meisten auf dem Heimweg. Einige Wenige sollen bis in den Sonntag noch am Lagerfeuer gesessen haben.

Am Sonntag gab es um 8:00 Uhr ein leckeres Frühstück und pünktlich um 10:00 Uhr startete Armin den 3. Lauf. Die Bedingungen herrlich. Keine Wolke am Himmel und Wind. Der allerding eiskalt und ruppiger wie am Vortag. Angestachelt von den Ergebnissen des Vortages wurde alles gegeben und tatsächlich wurde dieser Lauf bei den Kreuzern und offenen Kielboten von einer BM-Jolle gewonnen. Bereits im 4. Lauf wurden wir wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Der hohe körperliche Einsatz zeigte zumindest bei unserem Boot erste Ermüdungserscheinungen. Eine Curry-Klemme der Genua brach aus dem Süllrand, sodass das Segel nur noch aus der Hand gefahren werden konnte. Bei Windstärken bis 4 Bf. eine kräftezerrende Angelegenheit.

Danach folgte das Mittagessen mit einer köstlichen selbstgemachten Lasagne.

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5 Läufe waren ausgeschrieben und Armin wollte 5 Läufe veranstalten. Also nach dem Essen mit vollem Bauch wieder aufs Schiff. Nicht mit uns. Da sich an der Platzierung kaum noch etwas verändern konnte haben wir auf den 5 Lauf verzichtet. Die Entscheidung war im Nachhinein genau die Richtige. Der Wind wurde immer böiger und so mancher Jollensegler konnte die Wassertemperatur auf der eigenen Haut erfahren. Es wurde niemand verletzt und die Schäden an den Schiffen hielten sich in Grenzen.

Die Siegerehrung brachte die große Ernüchterung. 3. Platz in der Vereinswertung und keinen Eimer mit nach Offenbach. Trotzdem einen 2. und 3. Platz in der Gruppe Kreuzer und offenen Kielboote. So konnten wir mit erhobenem Haupt auf eigenem Kiel die Rückreise nach Offenbach antreten und wurden von den Schleusenwärtern mit einer eigenen Kammer geehrt.

Bis zum nächsten Jahr wieder bei der Blechdibbe des SCN.

Klaus Mackeprang

Vorschoter BM-Jolle

 

 
Am 19.09 und 20.09.2015 war es wieder soweit. Der Frankfurter Yachtclub veranstaltete seine jährliche Herbstregatta, unter Insidern das „Blaue Band“ genannt. Eigentlich wollten wir an der Veranstaltung aufgrund der in der Vergangenheit gemachten Erfahrungen nicht mehr teilnehmen. Aber jeder sollte eine zweite Chance erhalten.
Das Erste was uns dieses Jahr auffiel, war die sehr gute Beteiligung, gepaart mit einer guten Organisation und der daraus resultierenden Stimmung. Der Frankfurter Yachtclub in Bestform?
Für das Wetter kann bekanntlich kein Veranstalter etwas. Der erste Lauf am Samstag endete in einer Wasserschlacht. Der Übergang von Regenwasser zum Flusswasser gestaltete sich nahtlos. Wer keinen Trockenanzug anhatte, wurde bis auf die Unterwäsche durchnässt.
tmp 25330 WP 20150920 0032122347773Der leckere Leberkäs im Anschluss konnte die durchweichten Lebensgeister nur bedingt wieder wecken.
Der Sonntag zeigte sich da von seiner schöneren Seite. Trotz zeitweiser dichter Bewölkung brach die Sonne immer wieder durch und verbreitete wohlige Wärme auf den Schiffen. Der Anblick von 29 Segelbooten wurde zu einem beliebten Fotomotiv der Fahrgastschiffe, die das Regattafeld regelmäßig durchquerten. Auch für uns Segler eine her ungewohnte Kulisse mit so vielen Booten unterwegs zu sein auf dem Main. Das Feld starte in 4 Gruppen. Zuerst die 18 Jollen gefolgt von den 6 Kreuzern und 2 offenen Kielbooten. In einer eigenen Startgruppe und einem eigens ausgelegten Kurs die 3 Optimisten.
Selbst der Wind konnte diesem Anblick nicht wiederstehen. Es fiel ihm zwar zeitweise schwer die geforderten 2 Bf. durchzustehen, aber er hörte niemals in der Wettfahrt ganz auf. Dazu war die Windrichtung außergewöhnlich stabil.
Mit einstündiger Verspätung startete die erste Wettfahrt am Sonntag um 11:00 Uhr. Nachdem die Jollen und Dickschiffe gestartet waren wurde die Wettfahrt abgebrochen. Ein Berufsschiff überquerte kurz nach dem Start die Startlinie und teilte das gerade gestartete Feld in zwei Felder. Eine richtige und konsequente Entscheidung der Regattaleitung. Der Neustart erfolgte kurze Zeit später und es wurden 2 Runden gesegelt.
Die Regattaleitung war am Sonntag wild entschlossen die ausgeschriebenen 4 Wettfahrten zu absolvieren. Es folgten 2 weitere Wettfahrten über jeweils eine Runde.  
Die Regattaleitung hat bei der Veranstaltung große Umsicht walten lassen und eine gute Figur abgegeben. Die Starts wurden mit Schall- und Flaggensignalen signalisiert, Zieldurchgänge mit der Glocke angezeigt. Es stand eine ausreichende Anzahl an Ordnerbooten zur Verfügung, die in die Regattaleitung eingebunden waren und das Regattafeld über Bahnverkürzungen informiert haben.
Der Segelclub Undine war mit einem Kreuzer, einem offenen Kielboot und einem Laser vertreten. Die Ausbeute:
1 Blaues Band, 3 Medaillen, 3 Flaschen Sekt, 6 Schäkelöffnern
Der Frankfurter Yachtclub in Bestform?
Die Frage kann man mit einem klaren „Ja“ beantworten. Gute Organisation, kompetente Regattaleitung, gute Beteiligung, gute Stimmung. Alles richtig gemacht. Wir werden uns den Termin im nächsten Jahr vormerken und gern wiederkommen. Ich glaube der Frankfurter Yachtclub konnte überzeugen und 29 Schiffe sehen schon gut aus.

Bis nächste Jahr
Klaus Mackeprang
Segelclub Undine

 

Als mit Abstand bester deutscher Segler beendete der für den Offenbacher Segelclub Undine startende Felix Laukhardt die Jugend-WM im Laser 4.7 auf Platz 59 des Gold-Fleets.

Nachdem es bei der internationalen Deutschen Meisterschaft Mitte Juli in Travemünde bei Felix nicht wirklich rund lief und er sich mit einem 14. Platz zufrieden geben musste, hatte er für die Jugend-Weltmeisterschaft wieder alle Kräfte mobilisiert.

Das Vortraining in der zweiten Woche der hessischen Schulferien ließ der Trainer locker angehen; jeden Tag eine längere Trainingseinheit zum Kennenlernen des Reviers vor Medemblik auf dem Ijsselmeer.

Die 257 männlichen Segler der Bootsklasse Laser 4.7 wurden in vier Startgruppen unterteilt. Bereits zu Beginn der Wettfahrtserie konnte sich Felix mit einem 28. und einem 8. Platz in seiner Gruppe bereits als bester Deutscher im vorderen Bereich der Gesamtliste auf Platz 59 behaupten. Diese Leistung konnte er in den nächsten beiden Qualifikationstagen sogar noch verbessern, sodass er sich als einziger deutscher Segler in der Gruppe der besten 65 Segler weltweit wiederfand.

In der zweiten Hälfte der Weltmeisterschaftswoche fanden weitere sechs Wettfahrten in den entsprechenden Leistungsgruppen statt. Aus der Summe aller 11 gesegelten Wettfahrten, die bei unterschiedlichsten Bedingungen stattfanden, wurde der Gesamtplatz ermittelt. Felix belegte einen hervorragenden 59. Platz und konnte sich damit in seinem ersten Jahr in dieser Bootsklasse auch unter den Besten der Welt gut behaupten.

Doris Laukhardt, SCU