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Ausschreibung eines Verbandsoffenen Trainings für LASER 4.7 und LASER Radial vor Ostern 2019 am Gardasee

Vom 14. April 2019 bis zum 21. April 2019 bieten wir ein Training für Jugendliche Laser 4.7 und Laser Radial in Torbole am Gardasee / Italien an. Trainingsbeginn ist der 14. April um 9:30 Uhr

Trainer: Thomas Laukhardt

Wie schon in 2018 bieten wir in der Woche vor Ostern ein Training in Torbole am Gardasee an. Das Training beginnt immer am Hafen Circolo Vela Arco / Campingplatz Maroadi. Da schon einige Anfragen vorhanden sind, bitte ich euch zu schnell wie möglich zu melden, da die vorhandenen Plätze begrenzt sind. Es zählt der Eingang der Meldung.

Regattaerfahrung und sicheres Bootshandling werden vorausgesetzt. Für die Unterbringung und die Verpflegung sind die Teilnehmer eigenverantwortlich. Vor Beginn der Maßnahme ist der verbandsübliche Haftungsausschluss vom Segler oder bei Minderjährigen seines gesetzlichen Vertreters zu unterzeichnen

Eine Betreuung außerhalb der Trainingszeiten erfolgt nicht.

Anmeldung bis spätestens 31.1.2019

Bitte gebt bei der Meldung auch die Segelnummern an, da wir diese für die Zulassung des Motorbootes brauchen.

Bitte auch angeben wer einen Liegeplatz im Circolo Vela Arco (in 2017 8€/Tag) benötigt Außerdem bitte noch eure T-Shirt Größe angeben.

Mit segelsportlichem Gruß

Thomas Laukhardt
Trainer SCU

Thomas Laukhardt
Fachfeldstr. 35
60386 Frankfurt
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Über das Wochenende des 8./9. Septembers fand auf dem Langener Waldsee die diesjährige Hessenmeisterschaft der Laser Standards statt. Trotz der Vorhersage von sehr wenig Wind konnten am Samstag vier der sechs geplanten Wettfahrten gesegelt werden, wobei sich die vorherrschenden Bedingungen als sehr schwierig herausstellten. Die für den See nicht optimale Windrichtung bescherte sehr drehende und stark böige Winde, welche teils vorhersehbar waren und daher gut zum Vorteil genutzt werden konnten, teils aber auch willkürlich einsetzten. Mit einem deutlichen Start-Ziel-Sieg über drei Runden konnte ich die erste Wettfahrt für mich entscheiden. In den Rennen zwei und drei traf mich jeweils auf der Startkreuz eine unerwartete Böe, die den Rest des Feldes deutlich mehr als mich bevorteilte, sodass ich mich im Laufe beider Wettfahrten nach vorne kämpfen musste.

Dies gelang mir zum Glück auch und ich konnte auch diese beiden Rennen auf dem ersten Platz beenden. Zwischendurch musste der Kurs mehrmals aufgrund der starken Winddrehungen umgelegt werden, was die Wettfahrtleitung allerdings für die Windverhältnisse sehr gut machte. So wurde auch der vierte und letzte Lauf des Tages auf einem gerade neu gelegten Kurs ausgetragen. Diesen gewann ich ebenfalls wie den ersten mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg und hatte damit einen sehr komfortablen Abstand auf den Zweitplatzierten von 10 Punkten. In der Hessenmeisterschaftswertung führte ich sogar mit 18 Punkten auf den Zweitplatzierten.

Am Sonntag war deutlich weniger Wind vorhergesagt, als am Vortag. Dennoch war das Wasser gekräuselt und der Wind schien segelbar. Somit wurde eine Wettfahrt gestartet, mangels Wind jedoch kurz vor Schluss wieder abgebrochen. Ebenso verlief es im zweiten Versuch, sodass alle weiteren Wettfahrten für den Tag abgebrochen wurden und es bei den Ergebnissen vom Vortag blieb. Damit gewann ich sowohl die Regatta, als auch den Hessenmeistertitel der Laser Standard 2018. Neben mir waren noch Carl Herrmann und Thomas Laukhardt als zwei weitere SCU-Segler auf der Hessenmeisterschaft unterwegs. Carl wurde dritter in der Regatta aber aufgrund eines Frühstart nur siebter in der HM, andernfalls wäre er zweiter geworden, und Thomas wurde neunter.

Felix Laukhardt; GER 213007

Die Jungs aus dem Hessen-Team segelten im Silber-Fleet, unser einziges Mädchen, Emily Strohfeld, konnte sich für das Gold-Fleet qualifizieren. Das Wochenende vor den Qualifikationsrennen, sonnig und windarm, wurde genutzt für die Vermessung der Boote als auch für Trainingseinheiten mit unserem Trainer Thomas Laukhardt.

Am Montag ging es dann richtig los. Drei Tage lang wurden jeweils, nach Startverschiebungen an Land und zu Wasser, bei extrem sonnigen, heißen und leider schwachen Winden zwei Qualifikationsrennen durchgeführt. Und die Konkurrenten waren gut. „Wow, was segeln die stark an der Kreuz“ war über die Führenden am Strand zu hören.

Emily Strohfeldt (WSVL) war eine der glücklichen Segler am Strand. Sie segelte eine tolle Serie und konnte sich als Einzige von uns für das Gold-Fleet qualifizierten, unsere Gold-Emmy. Wir Jungs landeten somit geschlossen im Silber-Fleet. Für Carl Herrmann (SCU) war die Einteilung besonders hart, ein einziger Platz trennte ihn vom Gold-Fleet.

Für die Finalrennen wünschten wir uns geschlossen „mehr Druck“. Trainer Thomas forderte uns ausdrücklich dazu auf, auf dem Wasser zu „arbeiten – arbeiten – arbeiten“ und ermahnte uns ausreichend zu trinken. Am ersten Tag der Finalrennen segelten wir eine gute Mischung, Carl konnte im Silber-Fleet überzeugen und wir steuerten das bunte Beiwerk hinzu.

Am zweiten Finalrennen-Tag, war da plötzlich Wind! Thomas überprüfte akribisch jedes Boot, nicht uns sollte ein Knoten, Schäkel oder Schraube aufgehen. Die Besprechung war bestimmter im Ton und wir freuten uns auf den „Druck“ im Segel. Carl und ich segelten auf Augenhöhe, mal war er vor mir, mal ich vor ihm. Bei 12 – 16,8 kn aus NO jagten wir gemeinsam über den Kurs. Was hatte Thomas gesagt? „Anluven – auf die Welle setzen- ins Wellental düsen und dabei Tiefe fahren“ Verflixtes Hühnerei ist das cool, 7,7 kn Speed. Nur noch Halbwind ins Ziel. Arbeiten – arbeiten – arbeiten! Geschafft! Carl und ich sind als jeweils als 7. und 6. über die Ziellinie gefahren. Alle haben sich heute gut verkauft. Ein TOP-Tag!

Der letzte Tag der Finalrennen war eine wahre Wundertüte, es war für jeden etwas dabei, Winddreher, leichte Winde konstant stärker werdend mit teilweise heftigen Böen, Welle und auch Strom bei Sonne, Sonne, Sonne. Emily überzeugte souverän mit ihrer Erfahrung und konnte noch einen tollen 20. Platz im Gold-Fleet ersegeln. Carl sammelte leider beim Start Buchstaben in der vorletzten Wettfahrt und zeigte dann mit einem 2. Platz in der letzten Wettfahrt wo er eigentlich hingehört. Björn Fischer (WSVL) lagen diese Bedingungen und er ersegelte einen tollen 11. Platz. Fynn Reisig (WVS) zeigte über die gesamte Serie eine konstante, lobendwerte Leistung. Ich selber konnte noch einen 13. und einen 18. Platz ersegeln.

Mit dabei war ebenfalls Max Hedtke, der leider nach vier Qualifikationsrennen krankheitsbedingt die IDJM abbrechen musste und verfrüht nach Hause gefahren ist. Alles Gute! Wir danken Thomas Laukhardt für sein Coaching, Training, mentales Aufbauen, Aussprechen von lobenden sowie harten Worten als auch Kritik, technische Begleitung und Beratung …

Unsere Ergebnisse im Feld von 77 gestarteten Seglern:

Emily Strohfeldt 35
Carl Ferdinand Herrmann 43
Erik Pitzner 57
Björn Fischer 68
Fynn Reisig 71
Max Hedtke 77

Euer Erik Pitzner
GER 181626

Im Rahmen der Travemünder Woche hat unser SCU-Jugendmitglied Erik Pitzner seinen Laser auf den Namen "attitude" getauft. Dieser vielseitige Begriff steht für die Komplexität des Segelns: geistige Einstellung + Körperspannung + Position des (Flug-)Gerätes über die Längs- und Querachse sowie horizontal in Bezug auf das Ziel.

 

Mit diesem Namen kann es nur vorwärts gehen, was seine Segelergebnisse deutlich zeigen...
Umstieg vom Opti in den Laser 4.7 im Herbst 2017, Gardaseetraining mit Thomas Ostern 2018, Deutsche Jugendmeisterschaft im Rahmen der Travemünder Woche Platz 57, Landesjugendmeisterschaft Mecklenburg-Vorpommern Platz 11. Super! Weiter so!
 

Wir wünschen Erik allzeit eine gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unter dem Schwert!

 

SCU Jugendwartin

 

 

 

 

 

Im Rahmen der Kieler Woche, einer der größten Segelregatten weltweit, wurden Ende Juni dieses Jahres auch die ‚2018 ILCA Laser Radial Men’s World Championship‘, die Weltmeisterschaft der Männer in der Segelbootklasse Laser Radial ausgetragen. Mit von der Partie war der Fechenheimer Felix Laukhardt, der für den Offenbacher Segelclub SC-Undine e.V. startet.
Gleich am ersten Wettfahrttag wurden die Wettfahrten abgebrochen, um die Segler, die weit außen auf der freien Ostsee Ihre Rennen austrugen, vor dem aufkommenden Gewitter in Sicherheit zu bringen. Bei heftigem Wind mit 6-7 Beaufort (39-61 km/h) wurden auch in den nächsten Tagen die Wettfahrten ausgetragen. Um Segler und Material zu schonen wurden die verschiedenen Bootsklassen gezielt etwa jeweils eineinhalb Stunde vor Wettfahrtbeginn aufs Wasser geschickt, um pünktlich zum Start auf der Regattabahn anzukommen. Extremwinde und Gewitterzellen wurden mit großem Geschick und Beratung durch den anwesenden Wetterspezialisten ausgespart. So kam es, dass die ersten Segler bereits morgens um 8 Uhr ihre Boote aufs Wasser schoben, während die letzten abends um kurz vor 10 wieder an Land kamen.
Sechs harte Regattatage mit jeweils mindestens 2 Wettfahrten (an zwei Tagen mussten jeweils drei Wettfahrten gesegelt werden, um den Ausfall des ersten Tages auszugleichen) und bis zu sieben Stunden auf dem Wasser war bei den vorherrschenden Bedingungen eine Herausforderung für jeden Segler. Der vergleichsweise leichte aber durchtrainierte Fechenheimer Felix Laukhardt konnte sich nach dem dritten Wettfahrttag als zweitbester Deutsche in der ersten Hälfte platzieren und damit für das Goldfleet qualifizieren. An den letzten drei Wettfahrttagen konnte er sich noch einmal steigern, sodass er letztlich als bester Deutscher Rang 38 belegte.
Mit diesem Ergebnis konnte Felix Laukhardt bei seiner vierten Weltmeisterschafts-Teilnahme nach 2015 und 2016 zum dritten Mal den Event als bester deutscher Teilnehmer beschließen.